Pressebeiträge

Science4Life in den Medien

23.06.2026

Top Thema

Von der Rezept-App bis zum drahtlosen Laden: Science4Life zeichnet die innovativsten Gründungsteams des Jahres aus

Weiterlesen

Presseartikel

Von der Rezept-App bis zum drahtlosen Laden: Science4Life zeichnet die innovativsten Gründungsteams des Jahres aus

Calendar

23.06.2026

Die Gewinner der 28. Wettbewerbsrunde des Science4Life Startup-Wettbewerbs stehen fest. Der erste Platz des Science4Life Venture Cup geht an SoreAlert, den Science4Life Energy Award sichert sich Voltalyon. Frankfurt am Main, 23. Juni 2026 – Zum 28. Mal wurden die besten Businesspläne aus den Branchen Life Science, Chemie und Energie im Rahmen des Science4Life Startup-Wettbewerbs ausgezeichnet. Es sind Lösungen, die Patienten im Alltag begleiten, Tierversuche ersetzen, Produktionsfehler in Echtzeit aufdecken oder die Elektromobilität in der Logistik voranbringen. Vor allem aber zeigen die Ideen, wie stark die hiesige Gründungslandschaft in Wissenschaft und Forschung ist. Unter 83 Einreichungen wurden nun im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden die fünf besten Teams aus Life Sciences und Chemie mit dem Science4Life Venture Cup und das beste Team aus der Energiebranche mit dem Science4Life Energy Award prämiert. Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, würdigte die ausgezeichneten Teams: „Die Gründerinnen und Gründer bringen alles mit, was es für eine starke Wirtschaft braucht: innovative, wissenschaftlich fundierte Ideen, Engagement und Mut. Wir freuen uns darauf, zu erleben, wie aus diesen Ideen Unternehmen werden.” Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland, betonte den unmittelbaren Mehrwert der ausgezeichneten Innovationen: „Was mich an den Gründungsteams besonders beeindruckt, ist die Konsequenz, mit der sie Wissenschaft und Technik in Nutzen für PatientInnen übersetzen. Ob Parodontitis-App, Rheuma-Diagnostik oder präzisere Wundvorsorge – das sind Lösungen, die den Alltag der Menschen ganz konkret erleichtern.“ Die vielversprechendsten Ideen aus Life Sciences und Chemie Gewinner des Science4Life Venture Cup ist SoreAlert aus München. Das Team entwickelt ein intelligentes Sensorpflaster zur Dekubitusprävention bei bewegungseingeschränkten Menschen. Als Ausgründung des Fraunhofer EMFT erfasst das Team erstmals die Auswirkungen aller Risikofaktoren auf die Dekubitusgefahr, ermöglicht so eine präzise Wundvorsorge und lässt diese automatisch dokumentieren. Das erhöht die Lebensqualität der Betroffenen und spart Pflegezeit. Platz zwei belegt iNSyT Solutions aus München mit ihrer neuartigen Qualitätskontrolle für Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte zu messen, analysiert die Technologie Tausende einzelner Nanopartikel in Echtzeit und macht versteckte Abweichungen sichtbar. So können Hersteller Fehlchargen früher erkennen, Ausschuss reduzieren und Produktionsentscheidungen schneller treffen. Zielgruppe sind Hersteller von Quantenpunkten und anderen fortschrittlichen Nanomaterialien sowie Unternehmen aus den Bereichen Displays, Energie, Chemie, Beschichtungen und Biotech. InnoZell aus Konstanz entwickelt Designer-Zellen, die Tierversuche ersetzen und belegt damit Platz drei. Das Produkt “CellAlarm” ist ein zellbasiertes Frühwarnsystem, das wie der menschliche Körper Spuren von fremden Stoffen (z.B. Bakterien) extrem schnell und verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, einfach und ohne großen Aufwand, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche getestet und überwacht werden. Der vierte Platz geht an CaRO aus Weilburg. Das Team entwickelt die erste auf Rezept verordnete App für Patientinnen und Patienten mit Parodontitis. Zwischen den Praxisterminen unterstützt sie die Betroffenen im Alltag mit personalisierter Anleitung, Erinnerungen und fundiertem Wissen direkt auf dem Smartphone. MEDIRION aus Duisburg belegt Platz fünf und nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis. Das Ziel: Die Wartezeit von Rheumapatienten von aktuell 9 Monaten auf eine zehnminütige Entscheidung verkürzen und somit die Behandlung der Patienten vor Chronifizierung der Krankheit zu ermöglichen. Voltalyon gewinnt den Science4Life Energy Award Der Science4Life Energy Award zeichnet die beste Einreichung aus der Energiebranche aus und geht an Voltalyon. Das Team aus Hamburg löst ein Problem, das in jedem Logistikdepot in Deutschland offen sichtbar ist: Elektrofahrzeuge stehen ungeladen, weil niemand daran gedacht hat, sie einzustecken, der Transporter nicht präzise an der vorgesehenen Ladestation positioniert wurde oder schlicht nicht genug Kabel vorhanden waren. Da Nutzfahrzeugflotten im Zuge der EU-Mandate elektrifiziert werden, entwickelt sich dieser Koordinationsaufwand zu einem der größten versteckten Kostenfaktoren in der Logistik – geschätzt auf 350 Millionen Euro pro Jahr alleine in Deutschland. Voltalyon setzt drahtlose Infrastruktur ein, bei der jedes Elektrofahrzeug in Reichweite geladen wird, sobald es parkt. Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Venture Cup 2026 Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an SoreAlert Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an iNSyT Solutions Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an InnoZell Platz, dotiert mit 3.000 Euro, geht an CaRO Platz, dotiert mit 2.000 Euro, geht an MEDIRION Der Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Award 2026 Der Science4Life Energy Award, dotiert mit 5.000 Euro geht an Voltalyon.

Zukunftsweisende Verfahren für die Medizin und den Energiesektor: Science4Life prämiert die besten Geschäftskonzepte

Calendar

03.03.2026

Medikamententestung, Risikoanalysen oder neue Verfahren für Atemwegserkrankungen: Science4Life zeichnet die besten Teams der Konzeptphase aus. Frankfurt am Main, 4. März 2026 – Im Jahr 2026 erfährt die Start-up-Szene weiterhin Aufwind: Die diesjährige Konzeptphase des Science4Life e.V. zeigt, wie stark die deutsche Gründungslandschaft vor allem in der Entwicklung von Innovationen ist. Unter 91 Einreichungen wurden die vielversprechendsten Start-ups aus Life Sciences, Chemie und Energie prämiert. „Die besondere Vielfalt der Projekte unserer Gewinnerteams zeigt, wie breit das Innovationsspektrum hierzulande aufgestellt ist. Von datengetriebenen Ansätzen bis zu neuartigen Materialien entstehen hier Lösungen, die wirtschaftliches Potenzial und gesellschaftlichen Nutzen verbinden. Solche Gründungsteams stärken nicht nur einzelne Branchen, sondern die Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Innovationsökosystems“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführender Vorstand des Science4Life e.V. und Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH und der Hessen Trade & Invest GmbH. Sein Co-Vorstand bei Science4Life e.V., Dr. Stefan Bartoschek, R&D Workforce Engagement Business Partner bei Sanofi Deutschland, fügt hinzu: „Was mich besonders beeindruckt hat: Es geht den Teams hier nicht um Visionen auf dem Papier, sondern um konkrete Lösungen mit klarer Anwendungsperspektive. Genau diese Umsetzungsorientierung ermöglicht es dem Gesundheitswesen, schneller vom Forschungsergebnis zur Verbesserung für Patientinnen und Patienten zu kommen”. Die zehn besten Teams der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup nahmen vorab an den zweitägigen Academy-Days teil, wo sie ihre Geschäftskonzepte in individuellen Coachings und Workshops mit Experten weiterentwickelten. Anschließend wurden die fünf Gewinner aus den Bereichen Life Sciences und Chemie und der Gewinner des Science4Life Energy Award mit einem Preisgeld prämiert. Ab sofort startet der Startup-Wettbewerb in die finale Phase: die Businessplanphase. Start-ups können sich unter www.science4life.de registrieren und ihre Businesspläne bis zum 13. April 2026 einreichen – auch wenn sie nicht an den vorherigen Phasen teilgenommen haben. Innovationen aus Life Sciences und Chemie Die fünf Gewinnerteams des Science4Life Venture Cup setzten sich mit wissenschaftlich fundierten Innovationen in der Genomeditierung, datenbasierten Atemwegstherapie, tierfreien Sicherheitsprüfungen, resistenzarmen Antiinfektiva und stabilen RNA-Arzneimitteln durch. Dabei fokussieren sich allesamt auf regulatorische Sicherheit und bessere Patientenversorgung. BiObservR entwickelt die erste wissenschaftlich validierte One-Stop-Shop-Plattform für regulatorisch konforme Risikoanalysen in der Genomeditierung. Damit will das Team aus Freiburg i. Br. der steigenden Nachfrage nach validierten Off-Target-Analysen sowie den strengeren Anforderungen der Regulierungsbehörden gerecht werden. Solche Analysen sind eine essentielle Voraussetzung für die Translation neuer, auf Genomeditierung basierter Zell- und Gentherapien. Die Idee entstand aus der Forschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den patentierten Verfahren CAST-Seq (in-cellula) zur Beurteilung von gewünschten (On-Target-) und ungewünschten (Off-Target-) Effekten von Genscheren. Das Münchner Start-up CAELIA Health transformiert die respiratorische Medizin. Das Team macht Inhalation erstmals mit jedem Atemzug messbar und kann diese dadurch personalisiert und datenbasiert optimieren. Das ermöglicht Millionen von Patient:innen mit Asthma oder COPD ein Leben frei von Symptomen. Hinter CAELIA Health steht ein intelligentes Spacer-System, das Sensorik, App und Analyse zu einem kontinuierlichen Therapie-Feedback verbindet. InnoZell aus Konstanz bietet ein zellbasiertes Frühwarnsystem an, das – wie der menschliche Körper – Spuren von fremden Stoffen, z.B. Bakterien, extrem verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche auf Kontaminationen getestet und überwacht werden. Das Braunschweiger Team von PROTON entwickelt einen neuen Wirkstoff, mit dem sich Staphylococcus aureus-Infektionen gezielt behandeln oder verhindern lassen. Das Risiko einer Resistenzentwicklung ist dabei gegenüber herkömmlichen Antibiotika deutlich reduziert. Schwere COPD-Patientinnen und -Patienten brauchen Therapien, die die Lunge effizient erreichen und im Alltag funktionieren. RNhale aus Planegg entwickelt inhalierbare RNA-Arzneimittel und macht RNA als stabiles Trockenpulver verfügbar. Es kann bei Raumtemperatur gelagert und skalierbar hergestellt werden. So entfallen Kühlketten- und Handhabungshürden, und innovative Therapien kommen schneller zu den Patienten. Dieses Start-up treibt die Energiewende voran Den Energy Award gewann heatbrAIn aus Bergisch Gladbach. Das Start-up ist eine DLR-Ausgründung basierend auf Forschung zu Wärmebedarfs-Analysen von Gebäuden. Das Team nutzt KI und präzise Datenmodelle, um endlich genau zu verstehen, wo und wie viel Wärme heute und morgen gebraucht wird – für eine schnelle und fundierte Planung neuer Wärmeversorgungslösungen. Die fünf besten Teams der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup 2026: (in alphabetischer Reihenfolge) BioObserver CAELIA Health InnoZell Proton RNhale Das Gewinnerteam der Konzeptphase des Science4Life Energy Award 2026: heatbrAIn

Forschung trifft auf Technologie und Gründungsgeist: Science4Life prämiert die besten Start-ups

Calendar

17.11.2025

Der Science4Life Startup-Wettbewerb verzeichnet eine erfolgreiche Ideenphase. Unter 124 Einreichungen wurden die besten Geschäftsideen aus Life Sciences, Chemie und Energie prämiert. Besonders eindrucksvoll: Die Teams nutzen modernste Technologien wie Deep Learning und liefern neben innovativen Health-Lösungen auch wichtige Ansätze für Quantentechnologie. In der aktuellen 28. Wettbewerbsrunde hat die Gründerinitiative Science4Life die besten Geschäftsideen aus Life Sciences, Chemie und Energie ausgezeichnet. 124 Start-ups aus den Branchen reichten ihre dreiseitige Ideenskizze online ein. Lösungen aus MedTech, Pharma und Digital Health, sowie Energienutzung und -speicherung sind stark vertreten – dabei kommen vermehrt Machine- und Deep-Learning-Ansätze in den konkreten Einsatz. Aber auch den Anforderungen neuester Innovationen wie Quantentechnologie tragen die Ideen Rechnung. „Die Innovationskraft der diesjährigen Teilnehmer zeigt eindrucksvoll, wie stark sich Forschung und Unternehmertum in Deutschland ergänzen. Die Verbindung von Pioniergeist mit digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz eröffnet völlig neue Wege für Prävention, Diagnose und Therapie. Das trägt zu einer zukunftsorientierten und patientenzentrierten Gesundheitsversorgung bei“, sagt Dr. Jens Atzrodt, Head of R&D Risk, Compliance & Sustainability Management bei Sanofi in Deutschland. Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer HA Hessen Agentur GmbH und Hessen Trade & Invest GmbH ergänzt: „Die eingereichten Ideen zeigen, warum Start-ups ein so wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke unseres Wirtschaftsstandorts sind: Sie besitzen ein außerordentliches Gespür dafür, Herausforderungen zu erkennen und unter Einsatz neuester Technologien und starker Forschung greifbare Lösungen zu entwickeln.“ Quantentechnologie und Deep Learning – die Gewinner des Science4Life Venture Cup Das sind die besten fünf Teams aus Life Sciences und Chemie: AngioDiagnostics aus Gießen arbeitet an der Früherkennung von krankhaften Erweiterungen der Aorta mittels verschlüsselter Machine Learning-Algorithmen. Diese basieren auf sogenannten Photoplethysmographie-Signalen – also Signalen, die mit optischen Verfahren aufgenommen werden. Das ermöglicht zum ersten Mal ein niederschwelliges und großflächiges Screening, sogar beim Hausarzt, alles mit höchster Datensicherheit. Der Blut- und Speicheltest von BioExoTec aus München erkennt Krebs bereits in Stadium I, wenn 90 Prozent aller Fälle noch komplett heilbar sind. Ein derartiger Test existiert bislang nicht. Er basiert auf den Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Theodoraki seit 2016. MEDIRION aus Duisburg nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Erkennung von Rheuma. Das Ziel: Die Wartezeit von Rheumapatienten von aktuell 9 Monaten auf unter 2 Monate zu reduzieren und somit die Behandlung der Patienten vor Chronifizierung der Krankheit zu ermöglichen. MucNova aus Mainz entwickelt Brustkrebstherapien, die gezielt das Tumorprotein MUC1 adressieren – eine zentrale, bislang unzureichend genutzte Zielstruktur in der Onkologie. Mit innovativen molekularen Ansätzen will MucNova präzisere, wirksamere und besser verträgliche Behandlungen ermöglichen. Supraleitende Quantentechnologien benötigen Betriebstemperaturen unter -273,13°C. Zur Kühlung wird die seltene fossile Ressource Helium-3 benutzt – ein Nebenprodukt der Atomwaffenproduktion. Dadurch entstehen hohe Preissprünge und eine geopolitische Abhängigkeit der EU. Als nachhaltige Lösung bietet Solidcryo aus Augsburg patentierte magnetische Kühlung an, welche als einzige Alternative die relevanten Temperaturen erreicht. KI in der Fertigung – Gewinner des Science4Life Energy Award Mit dem Science4Life Energy Award würdigt Science4Life die beste Geschäftsidee aus der Energie-Branche. Hier überzeugte autonomIQ aus Darmstadt. In der Metallverarbeitung gehen enorme Mengen an Energie und Material durch ineffiziente CAM-Programmierung verloren. autonomIQ automatisiert diesen Prozess mithilfe von KI und erzeugt optimierte Werkzeugwege, die Bearbeitungszeiten, Energieverbrauch und Materialausschuss deutlich reduzieren. So hilft das Team Fertigungsbetrieben, ihre Produktion nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen lernt die autonomIQ-Software kontinuierlich aus realen Fertigungsdaten und verbessert sich selbst. Dadurch entsteht eine intelligente, ressourceneffiziente Fertigungsplanung, die Energieeinsparung und Produktivität erstmals vereint. Die fünf besten Teams der Ideenphase des Science4Life Venture Cup 2026: AngioDiagnostics (Gießen) BioExoTec (München) MEDIRION (Duisburg) MucNova (Mainz) Solidcryo (Augsburg) Das Gewinnerteam des Science4Life Energy Award 2026: autonomIQ (Darmstadt) Jetzt für die Konzeptphase anmelden Ab sofort startet die zweite Phase des Startup-Wettbewerbs: Bis zum 12.01.2026 können Gründer aus Life Sciences, Chemie und Energie ihr Read-Deck online auf www.science4life.de einreichen und sich für die Konzeptphase bewerben.

Teams in der Presse

Von der Rezept-App bis zum drahtlosen Laden: Science4Life zeichnet die innovativsten Gründungsteams des Jahres aus

Calendar

23.06.2026

Die Gewinner der 28. Wettbewerbsrunde des Science4Life Startup-Wettbewerbs stehen fest. Der erste Platz des Science4Life Venture Cup geht an SoreAlert, den Science4Life Energy Award sichert sich Voltalyon. Frankfurt am Main, 23. Juni 2026 – Zum 28. Mal wurden die besten Businesspläne aus den Branchen Life Science, Chemie und Energie im Rahmen des Science4Life Startup-Wettbewerbs ausgezeichnet. Es sind Lösungen, die Patienten im Alltag begleiten, Tierversuche ersetzen, Produktionsfehler in Echtzeit aufdecken oder die Elektromobilität in der Logistik voranbringen. Vor allem aber zeigen die Ideen, wie stark die hiesige Gründungslandschaft in Wissenschaft und Forschung ist. Unter 83 Einreichungen wurden nun im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden die fünf besten Teams aus Life Sciences und Chemie mit dem Science4Life Venture Cup und das beste Team aus der Energiebranche mit dem Science4Life Energy Award prämiert. Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, würdigte die ausgezeichneten Teams: „Die Gründerinnen und Gründer bringen alles mit, was es für eine starke Wirtschaft braucht: innovative, wissenschaftlich fundierte Ideen, Engagement und Mut. Wir freuen uns darauf, zu erleben, wie aus diesen Ideen Unternehmen werden.” Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland, betonte den unmittelbaren Mehrwert der ausgezeichneten Innovationen: „Was mich an den Gründungsteams besonders beeindruckt, ist die Konsequenz, mit der sie Wissenschaft und Technik in Nutzen für PatientInnen übersetzen. Ob Parodontitis-App, Rheuma-Diagnostik oder präzisere Wundvorsorge – das sind Lösungen, die den Alltag der Menschen ganz konkret erleichtern.“ Die vielversprechendsten Ideen aus Life Sciences und Chemie Gewinner des Science4Life Venture Cup ist SoreAlert aus München. Das Team entwickelt ein intelligentes Sensorpflaster zur Dekubitusprävention bei bewegungseingeschränkten Menschen. Als Ausgründung des Fraunhofer EMFT erfasst das Team erstmals die Auswirkungen aller Risikofaktoren auf die Dekubitusgefahr, ermöglicht so eine präzise Wundvorsorge und lässt diese automatisch dokumentieren. Das erhöht die Lebensqualität der Betroffenen und spart Pflegezeit. Platz zwei belegt iNSyT Solutions aus München mit ihrer neuartigen Qualitätskontrolle für Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte zu messen, analysiert die Technologie Tausende einzelner Nanopartikel in Echtzeit und macht versteckte Abweichungen sichtbar. So können Hersteller Fehlchargen früher erkennen, Ausschuss reduzieren und Produktionsentscheidungen schneller treffen. Zielgruppe sind Hersteller von Quantenpunkten und anderen fortschrittlichen Nanomaterialien sowie Unternehmen aus den Bereichen Displays, Energie, Chemie, Beschichtungen und Biotech. InnoZell aus Konstanz entwickelt Designer-Zellen, die Tierversuche ersetzen und belegt damit Platz drei. Das Produkt “CellAlarm” ist ein zellbasiertes Frühwarnsystem, das wie der menschliche Körper Spuren von fremden Stoffen (z.B. Bakterien) extrem schnell und verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, einfach und ohne großen Aufwand, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche getestet und überwacht werden. Der vierte Platz geht an CaRO aus Weilburg. Das Team entwickelt die erste auf Rezept verordnete App für Patientinnen und Patienten mit Parodontitis. Zwischen den Praxisterminen unterstützt sie die Betroffenen im Alltag mit personalisierter Anleitung, Erinnerungen und fundiertem Wissen direkt auf dem Smartphone. MEDIRION aus Duisburg belegt Platz fünf und nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis. Das Ziel: Die Wartezeit von Rheumapatienten von aktuell 9 Monaten auf eine zehnminütige Entscheidung verkürzen und somit die Behandlung der Patienten vor Chronifizierung der Krankheit zu ermöglichen. Voltalyon gewinnt den Science4Life Energy Award Der Science4Life Energy Award zeichnet die beste Einreichung aus der Energiebranche aus und geht an Voltalyon. Das Team aus Hamburg löst ein Problem, das in jedem Logistikdepot in Deutschland offen sichtbar ist: Elektrofahrzeuge stehen ungeladen, weil niemand daran gedacht hat, sie einzustecken, der Transporter nicht präzise an der vorgesehenen Ladestation positioniert wurde oder schlicht nicht genug Kabel vorhanden waren. Da Nutzfahrzeugflotten im Zuge der EU-Mandate elektrifiziert werden, entwickelt sich dieser Koordinationsaufwand zu einem der größten versteckten Kostenfaktoren in der Logistik – geschätzt auf 350 Millionen Euro pro Jahr alleine in Deutschland. Voltalyon setzt drahtlose Infrastruktur ein, bei der jedes Elektrofahrzeug in Reichweite geladen wird, sobald es parkt. Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Venture Cup 2026 Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an SoreAlert Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an iNSyT Solutions Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an InnoZell Platz, dotiert mit 3.000 Euro, geht an CaRO Platz, dotiert mit 2.000 Euro, geht an MEDIRION Der Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Award 2026 Der Science4Life Energy Award, dotiert mit 5.000 Euro geht an Voltalyon.

Gilead übernimmt Tubulis für bis zu fünf Milliarden Dollar

Calendar

06.04.2026

Foster City, Kalifornien, und München, Deutschland – 7. April 2026 – Gilead Sciences, Inc. (Nasdaq: GILD) gab heute bekannt, eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme der Tubulis GmbH unterzeichnet zu haben. Tubulis ist ein privates, in Deutschland ansässiges Biotechnologieunternehmen im klinischen Entwicklungsstadium, das Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) der nächsten Generation entwickelt. Die Übernahme baut auf Gileads Onkologie-Pipeline auf, die auf die Behandlung von Bereichen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf ausgerichtet ist. Die Übernahme erweitert Gileads ADC-Kompetenzen erheblich, indem sie Next-Generation-Wirkstoffe und -Plattformen hinzufügt, die darauf ausgelegt sind, verschiedene Payloads selektiver in Tumoren einzuschleusen und den Nutzen für Patientinnen und Patienten zu maximieren. Tubulis’ führender Kandidat TUB-040, ein gegen NaPi2b gerichtetes ADC mit einem Topoisomerase-I-Inhibitor (TOPO1i), befindet sich derzeit in der klinischen Entwicklung der Phase 1b/2 zur Behandlung von platinresistentem Eierstockkrebs und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Gilead wird außerdem TUB-030 übernehmen, ein gegen 5T4 gerichtetes ADC, das in verschiedenen soliden Tumorarten vielversprechende erste klinische Daten gezeigt hat. Die Programme und Plattformen von Tubulis verfügen über ein breites Potenzial in zahlreichen Tumorindikationen und ergänzen Gileads bestehende Entwicklungs- und Vermarktungsexpertise in der Onkologie. „Die Vereinbarung zur Übernahme von Tubulis ist ein bedeutender Meilenstein für Gileads Fortschritt in der Onkologie. Das Unternehmen bringt einen klinischen Entwicklungskandidaten mit, der eine potenzielle neue Behandlungsoption für Eierstockkrebs darstellen könnte, ebenso wie eine ADC-Plattform der nächsten Generation und eine vielversprechende frühe Pipeline“, sagte Daniel O’Day, Chairman und Chief Executive Officer von Gilead Sciences. „Die heutige Vereinbarung folgt auf eine zweijährige Zusammenarbeit mit Tubulis, die uns eine starke Überzeugung von den Programmen und Forschungskompetenzen des Unternehmens vermittelt hat. Die Integration dieses Potenzials in Gilead würde eine Pipeline weiter ausbauen, die bereits jetzt die stärkste und vielfältigste in der Geschichte unseres Unternehmens ist.“ „Von Anfang an waren wir überzeugt, dass unsere Konjugationstechnologie-Plattformen einen breiten Einfluss auf das gesamte ADC-Feld haben können, und die ersten Daten zu TUB-040 haben diese Überzeugung weiter gestärkt“, sagte Dominik Schumacher, PhD, Chief Executive Officer und Mitgründer von Tubulis. „Der Zusammenschluss mit Gilead ermöglicht es uns, auf diesem Fundament innerhalb einer Organisation aufzubauen, die tiefgehende wissenschaftliche Expertise, globale Entwicklungskompetenzen und die nötige Größenordnung mitbringt, um Innovationen in Medikamente für Patientinnen und Patienten weltweit zu überführen. Durch unsere bestehende Zusammenarbeit hat Gilead das Potenzial unserer Technologien bereits erkannt, und gemeinsam sind wir sehr gut aufgestellt, die Entwicklung unserer ADC-Pipeline zu beschleunigen. Ich bin dem Tubulis-Team, unserem Board of Directors, unseren Investoren und Partnern sehr dankbar für ihr Engagement und dafür, dass sie diesen Meilenstein möglich gemacht haben.“ Nach Abschluss der Transaktion wird Tubulis innerhalb von Gilead als eigenständige ADC-Forschungsorganisation tätig sein. Der Standort München wird dabei als Zentrum für ADC-Innovation fungieren und auf den integrierten Kompetenzen in Forschung, Herstellung und klinischer Entwicklung aufbauen, um ADCs der nächsten Generation voranzutreiben. Bedingungen der Transaktion Gemäß den Bedingungen des Kaufvertrags wird Gilead sämtliche ausstehenden Unternehmensanteile von Tubulis für eine Vorauszahlung in Höhe von 3,15 Milliarden US-Dollar in bar auf schulden- und bargeldfreier Basis übernehmen, vorbehaltlich üblicher Anpassungen. Dieser Betrag ist bei Abschluss der Transaktion zahlbar. Hinzu kommen potenzielle erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen von bis zu 1,85 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt des Ablaufs oder der Beendigung bestimmter regulatorischer Prüfverfahren sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Gilead plant, die Transaktion durch eine Kombination aus vorhandenen Barmitteln und vorrangigen unbesicherten Schuldverschreibungen zu finanzieren. Centerview Partners LLC und Allen & Company LLC fungieren als Finanzberater von Gilead. J.P. Morgan Securities LLC ist exklusiver Finanzberater von Tubulis. Covington & Burling LLP, Arnold & Porter LLP sowie Venable LLP sind als rechtliche Berater für Gilead tätig. Goodwin Procter LLP und CMS Hasche Sigle beraten Tubulis rechtlich.

Diamens erhält Finanzierung

Calendar

16.03.2026

Das Linzer Start-up Diamens hat eine sechsstellige Finanzierung erhalten, um die Diagnose von Endometriose durch einen neuartigen molekularbiologischen Test auf Basis von Menstruationsblut deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Mehr dazu.

Pressebilder

Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von AdaptX Systems mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von CeraSleeve mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von fiberior mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Zu den Pressebildern

Ansprechpartner für Presse

Ansprechpartnerin für Presse

Carina Goldschmid

presse@science4life.de

Pressemappe herunterladen

Informationen zu Science4Life

Science4Life Team

info@science4life.de

Mediakpaket herunterladen