18.09.2018

Warum facebook für euer Unternehmen unverzichtbar ist

Mit 2,2 Milliarden aktiven monatlichen Nutzern bietet „facebook“ Unternehmen aus allen Sparten eine unvergleichliche potenzielle Reichweite. Wie ihr als High-Tech Start-up diesen riesigen Einflussbereich zu eurem Nutzen machen könnt und warum eine facebook-Präsenz essentiell für euer Unternehmen ist, erklären wir euch hier

B2C-König facebook

Für viele Kunden eines Unternehmens ist dessen facebook-Profil die erste Anlaufstelle, um Kontakt zu suchen, Fragen zu stellen oder Feedback zu Produkten zu geben. Seid ihr erst gar nicht auf der Plattform vertreten, werdet ihr garantiert Minus-Punkte ernten. Mit dem Motto „Dabei sein ist alles“ ist aber auch kein Blumentopf zu gewinnen. Gebt individuelle Antworten auf Nachfragen und Kritik. Damit erhöht ihr nicht nur eure Nutzerzufriedenheit und arbeitet an eurem öffentlichen Image, sondern erfahrt so auch mehr über eure Kundschaft.

Clever eingesetzt könnt ihr diese direkte Kundeninteraktion auch gleichzeitig dafür nutzen, eurem Business einen einzigartigen Charakter zu verleihen. Gerade Unternehmen aus dem High-Tech-Bereich tendieren dazu, ein zu „cleanes“ und steriles öffentliches Erscheinungsbild zu haben ­– vor allem dann, wenn ihre Produkte und Dienstleistungen nur schwer für den Ottonormalbürger ohne Wissenschaftshintergrund zu begreifen sind. Achtet in den Online-Gesprächen mit euren Kunden auf eine leicht zu verdauende Sprache, aber seid nicht herablassend. Habt keine Angst davor, auch mal einen Witz zu machen, solange er nicht auf die Kosten des Users geht. Und das wichtigste: Seid authentisch! Keine andere Plattform als facebook gibt euch die Möglichkeit, so einfach und effizient euer Firmenimage zu gestalten.

Natürlich ermöglicht euch facebook auch andere Optionen der Kundeninteraktion als das direkte Gespräch. Wettbewerbe, Gewinnspiele, Livestreams und das Erstellen von Gruppen auf eurem Profil sind nur ein paar wenige von vielen Möglichkeiten, um den Austausch mit euren Nutzern zu fördern. Das gibt euch die Chance, eine eigene Community zu bilden und die treuesten, aktivsten User zu erkennen und belohnen.

Wie facebook eure Online-Reichweite erhöht

Das Befüllen eures facebook-Profils mit Inhalten ist kein Hexenwerk und bedarf auch deutlich weniger Zeit als ihr vielleicht befürchtet. Ihr könnt durch facebook-Content sogar auf eure Website verweisen. Wenn ihr beispielsweise Beiträge aus dem Blog eurer Website teilt und mit einem kurzen Teasertext verseht, gelangt jeder Interessierte automatisch auf eure Seite und ihr schlagt zwei Fliegen mit einer Klappe. Auch FAQs zu eurem Unternehmen und euren Produkten finden in der Regel großen Anklang. So könnt ihr beispielsweise aus jeder Frage einen einzelnen Facebook-Post gestalten und so alle offenen Fragen zu euch und eurem Unternehmen klären.

Wichtig ist, dass ihr aber auch wirklich nur dann postet, wenn ihr etwas Sinnvolles zu berichten habt. Positioniert euch als Experten zu eurem Thema und zeigt den Mehrwert der Produkte, die ihr anbietet. Gebt euren Nutzern einen Grund, warum sie euer Profil im Blick behalten sollten. So könnt ihr dann auch die Reichweite eurer eigenen Website erhöhen.

Alle diese Verlinkungen erhöhen außerdem automatisch das SEO-Ranking eurer eigenen Website. SEO steht für „Search Engine Optimization“ und hilft euch dabei, eure Website höher in Google erscheinen zu lassen, wenn nach relevanten Schlüsselwörtern gesucht wird. Mehr Details dazu findet ihr hier {Link zu SEO-Blogbeitrag}. Durch eure Posts und die Verlinkungen von eurem facebook-Profil auf eure Website und umgekehrt wird Google euch höher bewerten. Das sollte euch einen spürbaren Boost auf eure Reichweite geben.

Habt ihr diese kostenlosen Varianten ausgeschöpft, bleibt immer noch die Option der facebook-Werbung. facebook ermöglicht Unternehmen mithilfe der Informationen, die es über seine Nutzer hat, einfaches und zielgruppenorientiertes Werben. So wird eure Werbung nur von Usern gesehen, die bestimmte Kriterien erfüllen und erlaubt es euch, eure Produkte gezielt an den Mann bringen.

Anstatt nur eure Produkte zu bewerben, könnt ihr stattdessen auch Inhalte in den Fokus stellen. Das wird vielleicht Kaufzahlen nicht sofort steigern, aber langfristig erhöht es das Interesse an eurer Marke und das Wohlwollen eurer Zielgruppe.

Facebook Business Manager

Ihr wollt das Abenteuer facebook jetzt also anpacken? Damit ihr euch direkt professionell aufstellen könnt, empfiehlt sich der „Facebook Business Manager“. Das facebook-eigene Tool erlaubt euch – kurzgesagt – eine übersichtlichere Verwaltung, wenn mehr als eine Person am Account arbeitet. Zum Beispiel können verschiedene Zugänge und Rollen auf mehrere Personen verteilt werden. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, ausführliche Statistiken zu eurer facebook-Seite einzusehen: Woher kommen meine Besucher? Welche Beiträge sind am beliebtesten?

Fakt ist, dass facebook nach wie vor DIE Plattform ist, mit der Unternehmen die B2C-Kommunikation auf ein neues Level heben und ihre Online-Reichweite verbessern können.Dies gilt umso mehr für High-Tech Startups, die Dienstleistungen für Endkonsumenten anbieten, weil sie durch das soziale Netzwerk einer großen Anzahl von Nutzern ihre Produkte ganz leicht begreiflich machen können.

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Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bot sich den Gästen der Veranstaltung und den anwesenden Finalisten gleichermaßen: Die Schirmherren der Veranstaltung – Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, und Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland – stellten sich den Fragen von Journalistin und Moderatorin Marion Kuchenny. Warme und inspirierende Worte für die Bedeutung der Beiträge der Teams und einen Exkurs in die Geschichte des Museums Reinhard Ernst steuerte auch Hausherr Reinhard Ernst bei. Ein weiteres Highlight war die Keynote des Chemie-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Benjamin List, der den Teams aus der Geschichte hinter seinem Nobelpreis einige Learnings und sicherlich viel Inspiration mitgab. Vielseitige Lösungen für Patienten und die Medizin von morgen Gewinner des Science4Life Venture Cup ist SoreAlert aus München. Das Team entwickelt ein intelligentes Sensorpflaster zur Dekubitusprävention bei bewegungseingeschränkten Menschen. Als Ausgründung des Fraunhofer EMFT erfasst das Team erstmals die Auswirkungen aller Risikofaktoren auf die Dekubitusgefahr, ermöglicht so eine präzise Wundvorsorge und lässt diese automatisch dokumentieren. Das erhöht die Lebensqualität der Betroffenen und spart Pflegezeit. Platz zwei belegt iNSyT Solutions aus München mit ihrer neuartigen Qualitätskontrolle für Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte zu messen, analysiert die Technologie Tausende einzelner Nanopartikel in Echtzeit und macht versteckte Abweichungen sichtbar. So können Hersteller Fehlchargen früher erkennen, Ausschuss reduzieren und Produktionsentscheidungen schneller treffen. Zielgruppe sind Hersteller von Quantenpunkten und anderen fortschrittlichen Nanomaterialien sowie Unternehmen aus den Bereichen Displays, Energie, Chemie, Beschichtungen und Biotech. InnoZell aus Konstanz entwickelt Designer-Zellen, die Tierversuche ersetzen und belegt damit Platz drei. Das Produkt “CellAlarm” ist ein zellbasiertes Frühwarnsystem, das wie der menschliche Körper Spuren von fremden Stoffen (z.B. Bakterien) extrem schnell und verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, einfach und ohne großen Aufwand, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche getestet und überwacht werden. Der vierte Platz geht an CaRO aus Weilburg. Das Team entwickelt die erste auf Rezept verordnete App für Patientinnen und Patienten mit Parodontitis. Zwischen den Praxisterminen unterstützt sie die Betroffenen im Alltag mit personalisierter Anleitung, Erinnerungen und fundiertem Wissen direkt auf dem Smartphone. MEDIRION aus Duisburg belegt Platz fünf und nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis. 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Innovationen mit Umsetzungskraft – Die Gewinnerteams der Konzeptphase

04.03.2026

Die Konzeptphase des Science4Life Startup-Wettbewerbs zeigt eindrucksvoll, wie aus starken Ideen tragfähige Geschäftskonzepte werden. Insgesamt 91 Teams reichten in dieser Wettbewerbsrunde ihre Konzepte in Form eines Read Deck ein – mit dem Ziel, wissenschaftliche Exzellenz in marktfähige Innovationen zu überführen. Anfang der Woche wurden die besten Geschäftskonzepte aus Life Sciences, Chemie und Energie ausgezeichnet. Besonders deutlich wurde: Die Teams denken regulatorische Anforderungen, Skalierbarkeit und Patientenversorgung von Anfang an mit. Ob Genomeditierung, personalisierte Atemwegstherapie, tierfreie Sicherheitsprüfungen, innovative Antiinfektiva oder stabile RNA-Arzneimittel – die ausgezeichneten Start-ups adressieren zentrale Herausforderungen moderner Medizin und nachhaltiger Energieversorgung mit klarer Umsetzungsstrategie. Intensives Feintuning bei den Academy-Days Vor der Prämierung nahmen die zehn besten Teams der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup an den zweitägigen Academy-Days teil. In individuellen Coachings und Workshops arbeiteten sie gemeinsam mit erfahrenen Experten gezielt an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftskonzepte. Themen wie Finanzierung, Marktstrategie, regulatorische Anforderungen und Skalierung standen dabei im Fokus. Im Anschluss ging es für die Teams zur Konzeptprämierung. Hier erhielten sie bei einem Vortrag des Science4Life Alumni Montgomery Wagner, Co-Founder und Chief Operating Officer, Einblicke in die Gründungsgeschichte seines Start-ups revoltech, das mittlerweile auf große Erfolge zurückblicken kann. Der geschäftsführende Vorstand des Science4Life e.V. , Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer HA Hessen Agentur GmbH und der Hessen Trade & Invest GmbH, und Dr. Stefan Bartoschek, R&D Workforce Engagement Business Partner bei Sanofi in Deutschland, betonten die Innovationskraft der Teilnehmerteams und anschließend wurden die fünf Gewinnerteams aus den Bereichen Life Sciences und Chemie sowie das Gewinnerteam des Science4Life Energy Award bekannt gegeben: Die Gewinner des Science4Life Venture Cup BiObservR entwickelt die erste wissenschaftlich validierte One-Stop-Shop-Plattform für regulatorisch konforme Risikoanalysen in der Genomeditierung. Damit will das Team aus Freiburg i. Br. der steigenden Nachfrage nach validierten Off-Target-Analysen sowie den strengeren Anforderungen der Regulierungsbehörden gerecht werden. Solche Analysen sind eine essentielle Voraussetzung für die Translation neuer, auf Genomeditierung basierender Zell- und Gentherapien. Die Idee entstand aus der Forschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den patentierten Verfahren CAST-Seq (in-cellula) zur Beurteilung von gewünschten (On-Target-) und unerwünschten (Off-Target-) Effekten von Genscheren. Das Münchner Start-up CAELIA Health transformiert die respiratorische Medizin. Das Team macht Inhalation erstmals mit jedem Atemzug messbar und kann diese dadurch personalisiert und datenbasiert optimieren. Das ermöglicht Millionen von Patient:innen mit Asthma oder COPD ein Leben frei von Symptomen. Hinter CAELIA Health steht ein intelligentes Spacer-System, das Sensorik, App und Analyse zu einem kontinuierlichen Therapie-Feedback verbindet. InnoZell aus Konstanz bietet ein zellbasiertes Frühwarnsystem an, das – wie der menschliche Körper – Spuren von fremden Stoffen, z.B. Bakterien, extrem verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche auf Kontaminationen getestet und überwacht werden. Das Braunschweiger Team von PROTON entwickelt einen neuen Wirkstoff, mit dem sich Staphylococcus aureus-Infektionen gezielt behandeln oder verhindern lassen. Das Risiko einer Resistenzentwicklung ist dabei gegenüber herkömmlichen Antibiotika deutlich reduziert. Schwere COPD-Patientinnen und -Patienten brauchen Therapien, die die Lunge effizient erreichen und im Alltag funktionieren. RNhale aus Planegg entwickelt inhalierbare RNA-Arzneimittel und macht RNA als stabiles Trockenpulver verfügbar. Es kann bei Raumtemperatur gelagert und skalierbar hergestellt werden. So entfallen Kühlketten- und Handhabungshürden, und innovative Therapien kommen schneller zu den Patienten. Der Gewinner des Science4Life Energy Award Mit dem Science4Life Energy Award wird das beste Geschäftskonzept aus der Energiebranche ausgezeichnet. In dieser Runde überzeugte heatbrAIn aus Bergisch Gladbach. Das Start-up ist eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und basiert auf Forschung zu Wärmebedarfsanalysen von Gebäuden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und präzisen Datenmodellen analysiert das Team, wo und wie viel Wärme heute und künftig benötigt wird. Damit schafft heatbrAIn eine fundierte Datengrundlage für die Planung neuer Wärmeversorgungslösungen und treibt die Energiewende datenbasiert voran. Jetzt startet die Businessplanphase Ab sofort geht der Science4Life Venture Cup und der Science4Life Energy Award in die finale Phase: die Businessplanphase. Start-ups aus Life Sciences, Chemie und Energie können sich unter www.science4life.de registrieren und ihre Businesspläne bis zum 13. April 2026 einreichen – auch wenn sie zuvor nicht an den früheren Wettbewerbsphasen teilgenommen haben. Science4Life freut sich auf innovative Businesspläne und die nächste Generation wissenschaftsbasierter Start-ups.

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